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Bürgschaften und Garantien über Kautionsversicherer - die Alternative zur klassischen Bankbürgschaft

07.07.2022

Die vielen staatlichen Förderprogramme in der Coronakrise haben eines überschattet: Die durch die Einführung der Basel-III-Kriterien schon lange vorher entstandene Kreditklemme im Mittelstand. Eine Möglichkeit, dem zumindest teilweise entgegenzutreten und dabei noch Kosten einzusparen, ist die Umschichtung von Bankbürgschaften auf sog. Kautionsversicherungen.

Bürgschaften (Avale) und Garantien sind häufig verwendete Instrumente, die ein Auftraggeber fordert, um sein Ausfallrisiko abzusichern. Oft erhalten nur diejenigen Anbieter den Auftrag, die diese Sicherheit bieten können. Als Teil der Kreditlinie bei der Bank, ist es meist der erste Schritt eines Auftragnehmers, zur eigenen Hausbank zu gehen, um den Kunden die geforderte Sicherheit über diese zu stellen. Bei Banken müssen Bürgschaften gemäß Kreditwesengesetz (KWG) durch Hinterlegung von Eigenkapital abgesichert werden und können damit zu Lasten der Unternehmensfinanzierung gehen. Neben den Kontokorrent- und Investitionskrediten beanspruchen die Bürgschaftslinien daher regelmäßig einen Teil der Gesamtkreditlinien von Unternehmen, hauptsächlich in der Bau- und der Maschinenbaubranche.  

Umschichtung auf Versicherer erhöht die Flexibilität in der Unternehmensfinanzierung

Die Umschichtung der Bankbürgschaften zu Kautionsversicherern kann zu einer Entlastung der Kreditlinien bei den Bankinstituten führen, es steht i.d.R. dann mehr Volumen für direkte Liquidität in Form von zum Beispiel höheren Kontokorrent-Fazilitäten zur Verfügung. Der Versicherer, oft mit einem besseren Finanzrating als die Bank versehen, übernimmt die bestehenden Bürgschaften und stellt bei Bedarf natürlich auch neue Bürgschaften aus.   

Ihre Hauptvorteile sind: 

  • Größere Flexibilität bei der Unternehmensfinanzierung
  • Kostenreduzierung durch günstige Prämien 
  • Erhöhung der Liquidität  

Wir als HANSEKONTOR arbeiten mit über 20 Bürgschaftsversicherern am deutschen und internationalen Kautionsversicherungsmarkt zusammen.  

Typische Bürgschaftsarten im Versicherungsmarkt sind: 

  • Warenlieferungsbürgschaft 
  • Anzahlungsbürgschaften 
  • Vertragserfüllungsbürgschaften 
  • Mängelgewährleistungsbürgschaften 
  • Zoll- und Steuerbürgschaften 
  • Absicherung von Altersteilzeit/ Arbeitszeitkonten 
  • Bürgschaften für Reiseveranstalter 
  • Strom- und Energiebürgschaften  

Häufig werden beim Versicherer geringere Sicherheiten als bei Bankbürgschaften gefordert, falls diese überhaupt gefordert werden. Schon ab mittleren Bonitäten ist bei Versicherern die sogenannte „Blankobürgschaft“ üblich. Die Konditionen sind dabei absolut wettbewerbsfähig. In den letzten Jahren ist daher ein erhebliches Wachstum bei den Versicherern entstanden, dass diese wohl auch in Zukunft verstärkt, fortführen werden.  Profitieren auch Sie davon! Exzellente Bonität und sehr hoher Akzeptanz bei den Bürgschaftsbegünstigten, dazu sehr attraktive Konditionen bei vergleichsweise geringen Sicherheiten!  

 

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